TB 3 gegen Sondelfingen 3
Geschrieben von: Daniel Käpernick   
Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 17:02 Uhr

Im letzten Spiel der Vorrunde bekam es die dritte Mannschaft vom TBM mit dem starken Aufsteiger aus Sondelfingen zu tun. Bevor der erste Ball geschlagen war, wussten wir schon: DAS WIRD HEUT NE ENGE KISTE!!!

 

Das erste Spiel des Tages hieß Rainer und Orhan gegen Matthias Lambur und Alexander Löffler. Lediglich im dritten Satz waren die Sondelfinger besser, sodass der 3:1-Erfolg eigentlich nie in Gefahr war. Wesentlich spektakulärer war der nicht zu erwartende Sieg von Jo und Alex gegen das Spitzendoppel der Gäste, Jörg-Rainer Meixner/Martin Meinhardt. 2:0 in Führung liegend, kamen die Sondelfinger besser ins Spiel und gewannen Satz 3 und 4. Der entscheidete fünfte Satz entwickelte sich zu einem waren Krimi, in dem mit 12:10 das Glück auf unserer Seite stand. Weniger glücklich lief es für Jochen und mich im dritten Doppel. Nachdem die ersten beiden Sätze geteilt wurden, kam Eins zum Anderen und wir gingen regelrecht unter.

 

Am vorderen PK war zunächst nichts zu holen: Auf ein klares 0:3 von Jo gegen Martin Meinhardt, folgte eine enge 1:3-Schlappe für Rainer gegen Jörg-Rainer Meixner. Sollte uns nach der dritten Niederlage in Folge etwa das Glück verlassen? Die Antwort lautet ganz klar: NEIN!!! Denn das Glück war es sicherlich nicht, das uns verließ. Oder wie könnte man sonst vier Spiele in Folge im fünften Satz gewinnen. Den Anfang machte Orhan gegen den unangenehm zu spielenden Klaus-Peter Rösch. Zweimal konnte der Sondelfinger nach Sätzen ausgleichen, ehe Orhan letztlich verdient den Sack zu machte. Das genaue Gegenteil konnte man dann im nächsten Match beobachten. Hier war es Alex, der jedesmal einem Satzrückstand hinterher laufen musste. Im Entscheidungssatz allerdings ließ er seinem Gegner Matthias Lambur beim 11:3 keine Chance. Als nächstes standen sich Jochen und Alexander Löffler gegenüber und schon im ersten Satz konnte man erkennen, dass es hin und her gehen würde. Aber Jochen zeigte Nervenstärke und konnte den fünften Satz mit 11:9 siegreich gestalten. Im nächsten Thriller war ich es selbst, der Moral bewies. Nachdem ich den ersten Satz gegen Walter Zipperle mit 11:3 gewann und Martin mir meine Wasserflasche brachte sagte ich noch zu ihm: Das macht mir Angst, das war viel zu einfach. Und ich sollte Recht behalten, denn Satz 2 und 3 gingen an meinen Gegner. Der Verzweiflung nahe nahm ich das Heft wieder in die Hand und konnte den dritten und vierten Satz wieder deutlich gewinnen. Somit gingen wir mit einer 6:3-Führung in die zweite Einzelrunde.

 

Die Begegnungen am vorderen PK hießen nun: Jo gegen Meixner und Rainer gegen Meinhardt. Mal wieder zwei Spiele, die über die volle Distanz gespielt wurden. Vier hart umkämpfte Sätze spielte Jo, ehe er im Entscheidungssatz den kürzeren Atem hatte. Das Gegenteil am Nachbartisch: Rainer schien der Atem völlig zu fehlen. Ruckzuck war er mit 0:2 in einer durchaus schlechten Lage. Doch dann eine Trotzreaktion, wie ich sie von Rainer noch nie sah. Mit 11:6, 11:7 und 11:8 brachte er den nächsten Fünfsatzerfolg unter Dach und Fach. In der Mitte ging es weiter, wie könnte es anders sein, mit zwei Partien die im Entscheidungssatz enden. Ein enorm wichtiger Sieg gelang Orhan, denn mit dem achten Punkt war ein Unentschieden sicher. Fünf lange Sätze brauchte es allerdings, da Orhan gegen das druckvolle Vorhandspiel von Lambur zeitweise kein Mittel fand. Größere Schwierigkeiten hatte dann auch Alex. Gegen Rösch lag er schon mit 0:2  zurück, doch er rappelte sich auf und kam zum Satzausgleich. Letzten Endes musste er allerdings seinem Widersacher zum Sieg gratulieren. Dann gab es zur Abwechslung mal wieder nur drei Sätze zu bewundern. Jedoch mit keinem sonderlich schönen Ausgang. 0:3 musste sich Jochen gegen Zipperle geschlagen geben. In jedem Satz schlug die schnelle Vorhand des Sondelfingers einmal zu viel ein. Jetzt stand es 8:6 und es war an mir das Ding zu beenden. Im Spiel gegen Löffler traf ich auf einen alten bekannten Widersacher. Mit 2:1 führte ich nach Sätzen als an der Nachbarplatte das Schlussdoppel begann. Kein schönes Gefühl ist das mit ansehen zu müssen wie unser Spitzendoppel mit 0:2 in Rückstand gerät und ich mit 11:9 den vierten Satz verlier. Alles oder nichts dachte ich, und schoss mein Gegner mit 11:4 im letzten Satz an die Wand.

 

Fazit: Was uns bisher Punkte gekostet hat, war an diesem Abend unser Freund und Helfer:                   DER 5. SATZ!!!!

 

Kommentare 

 
#1 Thilo Schur 2009-12-13 18:54
Jungs ich bin erleichtert. Sehr schön und sauber. Ich hoff' ich kann dazu auch mal wieder was beisteuern
 

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