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Gestern Abend machte sich die 1. Herrenmannschaft mit ihren drei Hardcorefans auf nach Weilheim. Dies war eine Premiere, da man zum ersten Mal in der Arena of Weilheim antreten musste.
Josef und ich starteten zum Auftakt gegen Groner/Weiß die Nr.1 und 2 der Weilheimer. Groner mit Antitop/Noppen und sonstigem Dreck auf der Vorhand ausgestattet, machte das Spiel extrem schwierig. Nach 50 Minuten Schlacht unter brühend heißen Scheinwerfen konnten wir im 5. Satz den Sack zumachen. Am anderen Tisch mussten sich Bertl und Brodi leider Herr/Raiser in 4 Sätzen geschlagen geben. Heiner und Sascha dagegen spielten ihre Sache sauber und konzentriert, lediglich der erste Satz wurde nach einer hohen Führung noch aus der Hand gegeben, doch dann rafften sich die Jungs und gewannen souverän mit 3:1.
Nun war unser vorderes Paarkreuz gefragt. Brodi gegen Groner und Josef gegen Weiß. Brodi fand zwar immer besser ins Spiel und kam mit dem Material von Groner immer besser zurecht, musste sich aber dennoch 1:3 geschlagen geben. Josef kämpfte sich gegen Weiss in den 5. Satz, wo er leider ebenfalls seinem an diesem Abend stark spielenden Gegner zum Sieg gratulieren musste.
Am mittleren Paarkreuz meine Wenigkeit gegen Herr. Im Hinspiel war ich leider chancenlos und zu allem Unheil fiel mir auch noch der Schläger aus der Hand und ging zu Grunde , aber nicht so gestern. Mit guter Aufschlagannahme konnte ich schnell eine 2 zu 0 Führung herausspielen und konnte nach kleinen Schwierigkeiten im 3. Satz das Spiel mit 3:1 gewinnen. Heiner ohne Probleme gegen Raiser, mit schönen offenen Ballwechseln brachte er den nie gefährdeten Sieg mit 3:0 nach Hause.
Bertl gegen Alisch und Sascha gegen Youngster Holzhauser. Bertl mit gutem Blockspiel vorne an der Platte hatte seinen Gegner im Griff und gewann sein Spiel verdient mit 3:0. Größere Probleme dagegen hatte Sascha gegen Holzhauser. Nach zwei völlig verschlafenen Sätzen konnte er sich zwar nochmal in den 4. Satz retten, in dem er sich aber leider ein wenig unglücklich in der Verlängerung geschlagen geben musste. Ich bin mir sicher, hätte Sascha den 4. Satz gewonnen, wäre dieses Spiel zu unseren Gunsten ausgegangen.
Zwischenstand 5:4 für uns. Im anderen Hallenteil fand das Abstiegsspiel Tübingen gegen Weilheim 1 statt. Was für uns das Spiel, angesichts des Lärmpegels in der Halle, nicht leichter machte.
Nun stand die Partie Josef gegen Groner auf dem Plan. Josef drehte das Spielgeschehen einfach um, übernahm die Rolle von seinem Gegner als Abwehrspieler und zwang so Groner zum Angreifen. Dieses Unterfangen ging leider nur im ersten Satz gut und Josef verlor das Spiel knapp mit 1:3. Brodi am Nebentisch gegen Weiß. Schönes Angriffsspiel in allen drei Sätzen, jedoch leider immer mit dem besseren Ende für Weiß.
Heiner gegen Herr lieferte sich ein recht ausgeglichenes Match. Abwechselnd wurden die Sätze gewonnen, jedoch konnte Heiner im 5. Satz noch eine Schippe drauflegen und diesen mit +5 für sich entscheiden. In meinem Spiel gegen Raiser ging kaum ein Ballwechsel über die Bühne, ohne dass ein Netz- oder Kantenball mit im Spiel war. Nach einer 2 zu 0 Satzführung und leichter Abwesenheit im 3. Satz, gewann ich das Spiel schließlich mit Ach und Krach in der Verlängerung im 4. Satz.
Jetzt lag es an unseren Männern am hinteren Paarkreuz. Sascha zeigte gegen Alisch lediglich im 3. Satz kleine Schwächen, zog dann aber sein Spiel durch und gewann verdient mit 3:1. Bertl schon wie in seinem ersten Spiel hochkonzentriert und mit gutem Angriff- und Blockspiel gewann ungefährdet mit 3:0 gegen Youngster Holzhauser und sorgte so für den 9:6 Endsand zu unseren Gunsten.
Bei einem romantischen Candle-Light-Dinner im McDonalds mit unseren 3 Ultras (Ilja, Chris u. Claudio), ließ man dann den Tag noch gemütlich zu Ende gehen.
An diesem Abend haben wir endlich mal wieder gezeigt, dass wir doch noch kämpfen können und uns nicht durch die bitteren Niederlagen gegen Würtingen und Gomaringen haben hängen lassen. Und auch wenn unsere Jungs an der vorderen Front mal das Pech hatten kein Spiel zu gewinnen, sind immer noch 4 andere Kämpfer da, die den Wagen aus dem Dreck ziehen können. Mit voller Kraft voraus geht es nun zum nächsten Spiel gegen Ergenzingen. |