| Erste siegt 9:5 in Würtingen |
| Geschrieben von: Heiner Schmid |
| Dienstag, den 03. November 2009 um 22:03 Uhr |
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Am Sonntag fuhren die Mannen der TB I auf die Alb, um den bisherigen 4:2 Punkten zwei weitere folgen zu lassen wohlwissend, dass das an diesem sonnigen Allerheiligen kein Spaziergang werden würde. Schließlich sind in Würtingen schon ganz andere Mannschaften gescheitert. Zudem waren bei uns Sascha und Mamu angeschlagen. Ersterer schleppte sich gebückt, wie ein 90jähriger durch die letzten Wochen. Mamu seinerseits versuchte im Türkei-Urlaub auf Tennisspieler umzuschulen, entschied sich letztlich aber doch gegen die Millionen der ATP-Tour und für die lieben Tischtenniskollegen... Was blieb, war eine böse Schulter. Beide Heulsusen wurden, wie üblich, mit Schmerzmitteln ruhig gestellt und so konnten wir loslegen. Wir begannen mit zwei Siegen und einer Niederlage (womit wir nun insgesamt eine ausgeglichene Bilanz mit unserer neuen Doppelaufstellung haben nich gerade prickelnd und natürlich schlechter als letzte Runde... Doch das wird schon noch!). Josef und Brodi gewannen ihr Doppel mit Hängen und Würgen im vierten Satz mit 18:16 Punkten. Zumindest gute Nerven bewiesen! Matze und ich mussten gegen das Würtinger Einserdoppel Knöll/Eberhardt ran. Dabei spielten wir streckenweise richtig gut mit. Nach einer 2:1 Führung mussten wir uns allerdings des Öfteren den gefährlichen Topspins von Knöll und den gekonnten Blocks von Eberhardt geschlagen geben. Also ging es (Matze und ich sind es nicht anders gewohnt) in den fünften Satz. Blöd nur, dass ich im Entscheidungssatz anfing mich in die Netzkante zu verlieben. Wohl gerechterweise blieben daraufhin die meisten meiner Schläge an derselben hängen. Matze versuchte noch mit aller Kraft meine Schwäche auszugleichen und spielte dabei einige wirklich großartige Bälle, die nicht einmal der schnelle Knöll zu fassen bekam. Doch mit mir als Klotz am Bein, musste auch Matze schließlich ein 11:13 akzeptieren. Unsere Pillenfresser Mamu und Sascha zeigten in ihrem Doppel angesichts ihrer Handicaps eine erstaunlich gute Leistung. Die beiden gaben ihren meist abwehrenden Gegnern keine Chance und siegten sicher in drei Sätzen. Um dieses starke Doppel 3 muss man sich in Zukunft keine Sorgen mehr machen. Im ersten Einzel kam Brodi gegen Eberhardt leider nur schwer zu seinem Rhythmus. Vorallem die giftigen Überschnittangaben des Würtingers machten Brodi zu schaffen. Erst im dritten Satz verstand es der TBler die Angaben besser zu retournieren, kam endlich zum Angreifen und verkürzte auf 1:2. Im vierten Satz traf Eberhardt wiederum zu gut und gewann verdient, wenn auch knapp, den vierten Satz und das Spiel. Auf der benachbarten Platte hatte Josef bereits den ersten Satz gegen Knöll gewonnen. Das konnte so weitergehen! Leider gings ab Satz zwei nur noch abwärts für unsere Nummer 1. Knöll hatte das Spiel gut im Griff und Josef machte einfach zu viele Fehler. Da half alles Zaudern nichts nicht einmal der Kampf mit dem Torpfosten wurde gewonnen. Somit gingen wir mit Rückstand ins mittlere Paarkreuz. Dort zeigte Mamu sogleich, dass er schon lang keine Angst mehr vor Abwehr bzw. Material hat (Wenn der früher Noppen nur gerochen hat...!). Auch von den Schmerzen in der Schulter war nichts mehr zu merken. Es entwickelte sich ein sehenswertes Spiel bei dem Kurt Müller sich gegen den jungen Metzinger zu wehren versuchte, doch nach drei engen Sätzen hieß der Sieger Mamu. Da konnte ich nur hoffen, es Mamu gegen den anderen Abwehrer Bernhard gleichzutun. Zum Glück kam ich mit dessem heftigen Unterschnitt relativ gut zurecht und siegte in vier Sätzen. Am hinteren Paarkreuz bestätigte Matze seine aufsteigende Form, indem er den schwierig zu spielenden Rüdiger Müller in die Knie zwang. Nach verlorenem ersten Satz, hatte Party-Matze die folgenden drei Durchgänge die besseren Argumente auf seiner Seite. Was uns zu dem sonst so überzeugenden Sascha bringt, der gegen Bossert überhaupt nicht in Tritt kam. Allerdings hatte hierbei nicht etwa ein mysteriöser Luftzug schuld, sondern hauptsächlich die Stärke Bosserts (zu dessen Opfern in den letzten Wochen u.a. Rudi Maikler und Thomas Betz zählen)! Der Zwischenstand nach dem ersten Durchgang lautete demnach 5:4 zugunsten des Tbler. Alles andere als eine klare Angelegenheit. Unglücklich ging der Nachmittag für Josef weiter, der nach nur drei Sätzen seinem Gegner Eberhardt zum Sieg gratulieren musste. Man darf hierbei aber nicht verschweigen, dass Eberhardt (9:1 am v. Paarkreuz!) eine tolle Vorrunde spielt. Gegen einen solchen Mann darf man verlieren, auch wenn sich Josef schon seit letzter Runde mit den stärksten der Liga messen kann. Schlechten Tag erwischt! Wobei eine 6:2 Bilanz vorne immernoch aller Ehren wert ist!! Auf eben dieselbe Bilanz kommt seit Sonntag auch Brodi; dank einer großartigen Leistung gegen Knöll. Insbesondere ein hart erkämpfter und verwandelter Satzball im ersten Durchgang brachte unser Energiebündel Brodi auf die Siegerstraße und das Publikum zum Staunen. Ein Ballwechsel der gefühlte fünf Minuten dauerte: Knöll gerät aufgrund Brodis wütenden Angriffen in die Defensive, spielt deshalb die Bälle von hinten halb hoch zurück und Brodi hämmert drauf ein... Bei mir enden solche Situationen oft kläglich (und vergebens)... nich so bei Brodi! Der zimmert die Dinger gleich reihenweise auf die weiße Linie. Satzgewinn und nach nur zwei weiteren Sätzen folgt der Sieg. In der Mitte spielte erneut zweimal Abwehr gegen zweimal Angriff. Und was soll ichs groß spannend machen... Mamu und mir lag das Sonntag ganz gut. Her mit dem nächsten Abwehrer! Nun konnte Sascha beim Stand von 8:5 den Schlusspunkt setzen. Doch Sascha machte gradso weiter wie im ersten Einzel. Rüdiger Müller konnte das Spieltempo bestimmen und führte schnell mit 2:0. Als das Spiel dann in den dritten Satz ging, orientierten sich bereits alle TBler zu Matzes Spiel gegen Bossert. Dort war der erste Satz schon gewonnen und daher hofften wir, dass unser Sechser das 9:6 in trockene Tücher brächte. Ab und zu feuerte man Sascha mit Probiers noch mal Katsche Geht noch! an, dachte aber insgeheim: Der Bub gewinnt heut kein Blumentopf mehr. . Und schau da, der Bub kämpfte sich auf den allerletzten Drücker zurück ins Spiel. Endlich besann er sich wieder auf seine Stärken und gewann das Duell gegen R. Müller (wieauchimmer) in fünf Sätzen. Puhh, da haben wir aber gerade noch die Kurve bekommen. Bei weiteren Schwächen wären die Würtinger mit Sicherheit zur Stelle gewesen. Mit dieser Ausbeute jedoch stehen wir mit 6:2 Punkten auf Platz 2 und konnten Sonntag Abend doch noch zufrieden von dannen ziehen. Offen bleibt eigentlich nur die Frage, in wieviel neuen Farben Sascha die Heimfahrt erlebt hat, nachdem er der Tablettenflut zwei Hefeweizen hinterher geschüttet hatte. |
31.03.2012 19:00 -
22:00
Hauptversammlung
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Kommentare
Gruß,
Riedes
Und wahrlich konnte man am Sonntag
nicht einmal was gegen deine Rosarote Keule sagen
Ps: Farben beim Heimfahren: Blau/Grün
Gruß Sash
Hmmm, sollten vielleicht gleich mal klarstellen, dass mit Pink Pussy Keule mein neues Holz gemeint ist (falls das jetzt irgendwelche Leute in den falschen Hals bekommen haben). Und nu für alle zum Mitschreiben: das Holz ist rot, nich rosa!!!
Grüße, Heiner
Ich will auch mal die Pussy vom Heiner sehen