Glückliches Unentschieden der 2. Mannschaft in Pfullingen
Geschrieben von: Jörg Hiestand   
Montag, den 30. November 2009 um 18:35 Uhr

Große Verwirrung herrschte vor dem Spiel gegen Pfullingen innerhalb der Mannschaft den gleich mehrere Spieler waren auf der Suche nach der kleinen Halle. Polizei, Friedhof und Kirche wurde nach meiner Beschreibung am Handy dann gefunden jedoch nicht die Halle. Eine Viertelstunde vor Spielbeginn war die Mannschaft schließlich dann doch komplett in der Halle. Zudem gab es am 7. Spieltag ein Novum zu feiern, erstmals kann die Mannschaft in Bestbesetzung antreten.  

 

Die Doppel liefen gegen die starken Pfullinger sehr gut. Unser Spitzendoppel Werner und Bertram gewannen ihr Spiel mit 3:1, Volker und ich gewannen deutlich mit 3:0, wir waren diese Runde sicher schon schlechter. Lediglich Luc und Gogo mussten sich dem Spitzendoppel der Pfullinger mit 0:3 geschlagen geben.

 

Werner sorgte mit seinem ersten Einzel gleich für das nächste Erfolgserlebnis, 3:1 hieß es nach 4 Sätzen für Werner gegen Rieger. Im nächsten Einzel folgte eine kleine Überraschung. Bertram fand gegen Ziegelmüller kein Mittel und musste nach 3 klaren Sätzen seinem Gegner gratulieren. Für Ihn selbst war diese Niederlage nicht zu erklären, nach eigener Aussage wurde er vom Vorhandspieler Ziegelmüller mit der Rückhand abgeschossen. Die fehlende Spiel- und Trainingspraxis sah man Gogo in seinem Spiel deutlich an. Gegen den nicht einfach zu spielenden Sorg hatte er nach 3 Sätzen keine Chance. Luc führte bei seinem Einzel gegen Henzler schnell mit 2:0 nach Sätzen. Das sich Henzler noch nicht geschlagen gegeben hat sah man in den folgenden 2 Sätzen in denen er aggressiver zu Werke und schließlich gewann. Im entscheidenden 5. Satz konnte Luc sich jedoch gleich eine hohe Führung erspielen dennoch wurde es zum Ende hin nochmals sehr spannend, Luc gewann letztendlich mit 11:9. Am hinteren Paarkreuz war gegen die 2 starken Pfullinger nichts zu holen. Volker brachte seine hohen Punkteführungen im 1. und 2. Satz nicht nach Hause und verlor in 3 Sätzen. Bei mir lief es nicht besser, gegen die stark unterschnittenen Bälle von Katreniok machte ich viel zu viele leichten Fehler und gratulierte meinem Gegner nach 3 Sätzen. Zur Halbzeit stand es 4:5 aus unserer Sicht, noch war alles möglich in diesem Spiel. 

 

Das Bertram nicht seinen besten Tag erwischt hat sah man im 2. Einzel. Durch ungewohnt viele Fehler kam Rieger immer besser ins Spiel und holte einen 0:2 Rückstand auf. Im 5. Satz sah alles nach einem doch noch erfolgreichen Ende für Bertram aus, schnell führte er und baute die Führung kontinuierlich aus. Beim Stand von 9:7 aus seiner Sicht zwang er seinen Gegner immer mehr in die Defensive bis dieser sich nur noch in die Ballonabwehr flüchten konnte. Der darauffolgende Schuß fand sein Ziel letztlich im Netz. Auf den nächsten Ballwechsel konnte man eigentlich eine Schablone legen, so sehr glichen sich die Beiden. Das dieses Spiel doch noch gewonnen werden konnte verdankte Bertram sicher seiner großen Routine, nicht jeder hätte in der gleichen Situation die Nerven behalten. Werner hatte währenddessen auch sein 2. Einzel gewonnen. Er fand auf die harten Schüsse von Ziegelmüller immer wieder die bessere Antwort. Auch das 2. Einzel von Gogo war leider für ihn in Rekordzeit beendet. Ganze 10 Einzelpunkte ließ Henzler in den 3 Sätzen zu. Luc mußte auch in seinem 2. Spiel über die komplette Distanz gehen ehe der knappe 5 Satzsieg für ihn gegen Sorg feststand. Am hinteren Paarkreuz wurden die Punkte letztlich geteilt, Volker gewann in 4 Sätzen gegen Katreniok, ich hatte keine Chance bei der 3 Satzniederlage gegen Burkowitz. So war vor dem Schlußdoppel durch die 8:7 Führung bereits ein Unentschieden sicher. Das Doppel war durch spektakuläre Ballwechsel geprägt, die Bertram und Volker immer wieder sehr in die Defensive drängten. Mitunter hatte man das Gefühl 2 Angreifer standen 2 Verteidigern gegenüber. Rieger und Ziegelmüller gewannen somit verdient mit 3:1 und das Unentschieden war perfekt. Bevor ich den Spielbogen unterschrieb rechnete ich verwundert 2 mal die gespielten Sätze durch. Das wir mit dem Unentschieden gut bedient waren drückte das Satzverhältnis von 25:34 aus unserer Sicht aus. Der Satzgewinn im Schlußdoppel war der Einzige der nicht zu einem Sieg geführt hat, alle anderen verloren gegangenen Einzel endeten mit 0:3. Der Abend wurde mit unseren Pfullingern Kollegen im Jahnhaus mit sehr leckeren Sportlerschnitzel abgeschlossen. 

 

Mit der bisherigen Saison können wir sehr zufrieden sein. Mit 11:3 Punkten stehen wir auf Platz 3, das Ziel lautete vor Rundenbeginn ganz klar Klassenerhalt, vergangene Runde schlossen wir auf Platz 8 ab. Das der 68 jährige Werner, der von der 3. Mannschaft zu uns stoß, am vorderen Paarkreuz nun mit 7:4 Siegen steht und die Ersatzspieler, wenn sie gebraucht wurden, durchweg erfolgreich waren, konnte vor der Runde so niemand ahnen. Am 5.12 bestreiten wir hoffentlich wieder erfolgreich unser letztes Heimspiel in dieser Vorrunde gegen Altenburg.
 

Kommentare 

 
#1 2009-12-02 01:55
Hi Jungs!

Gratulation zum Unentschieden gegen die unangenehm zu spielenden Pfullinger Routiniers. Wenn man sich das unglaubliche Satzverhaeltnis anschaut, dann muss man hier wahrlich von einem Punktgewinn sprechen!

Mit grossem Kopfschuetteln habe ich jedoch den Beginn des Berichts gelesen. Also sofern Pfullingen nicht in einer neuen Halle spielt, sollte der Austragungsort doch bekannt sein. Schliesslich seid Ihr alle schon seit Jahren dabei. Und wenn ich nicht weiss, wo ich hin muss, dann muss ich mich rechtzeitig danach erkundigen. Auch dass es sich gleich um "mehrere Spieler" handelte, sorgt bei mir fuer grosse Verwunderung. Das wuerde ja heissen, dass Ihr mit zig Autos da wart. Faehrt man seit neuestem nicht mehr gemeinsam zu Auswaertsspielen oder was? Ist das Benzin in Deutschland mittlerweile wieder so billig geworden?

Und noch eine kleine Anmerkung zu Deinem bisherigen Fazit Joerg: Dass Werner letztes Jahr in der dritten gespielt hat, hatte mit seinem sportlichen Koennen rein gar nichts zu tun. Vielmehr waren hier private Dinge ausschlaggebend und damals wusste ja gar niemand, ob er ueberhaupt weitermacht. Sportlich gehoert er natuerlich dorthin, wo er nun aufgestellt ist. Keine Frage. Auch seine positive Einzelbilanz ueberrascht mich keineswegs.
Wo ich Dir vollkommen zustimme, ist das unerwartet gute Abschneiden der Ersatzspieler. Damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Respekt.

An alle gilt: Weiter so!

EISERN TB!
 

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